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Arten des Mountainbiken

Im Laufe der Jahre haben sich im Mountainbike-Sport unterschiedliche Disziplinen und Formen entwickelt und etabliert, die unterschiedlichen Bedürfnissen, Ansprüchen und Interessen gerecht werden:

Cross-Country

Das Cross Country ist ein Einerwettbewerb und seit 1996 olympische Disziplin. Bei der, ähnlich eines Formel-1-Rennens, die gleiche Strecke mehrfach zu fahren ist. In der Regel ist die Fahrstrecke zwischen 3 und 9 Kilometern lang und umfasst mehrere Abfahrten und Anstiege und unterschiedliche Untergründe, wie Waldstrecken, Feldwege, Kies- und Wiesenwege und weniger als 15 % asphaltierte oder gepflasterte Wegstrecken bzw. Straßen. 

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Beim Cross-Country kommt es in erster Linie auf Ausdauer an, an zweiter Stelle kommt die Technik, die eine sichere Bewältigung der Fahrstrecke erst ermöglicht.

Marathon

Das Marathon-Mountainbiken hat sich in den letzten Jahren immer mehr zum Massensport entwickelt. Die Faszination, über lange Distanzen in der freien Natur abseits befestigter Wege auf dem Mountainbike innerhalb einer Gruppe unterwegs zu sein, ergreift immer mehr Biker. Der Weg ist das Ziel beim Marathon-Biken und das Testen und Ausweiten der eigenen Grenzen, der Vergleich mit anderen Fahrern und die mitreissende Gruppendynamik, die auf dem Weg entsteht motivieren den Marathon-Mountainbiker in der Regel mehr, als die Aussicht auf einen möglichen Sieg.

Downhill

Das Downhill-Mountainbiken, das ursprünglichste Mountainbiken, mit dem alles begann, ist ein Rennen vorwiegend ohne Nutzung der eigenen Muskelkraft, bei dem es in erster Linie darum geht, die Abfahrt vom Berg mit möglichst hoher Geschwindigkeit zu bewältigen. Downhill-Bikes sind vor allem auf Sicherheit und Stabilität ausgelegt und sollen bei Abfahrten mit hohem Tempo auf unwegsamem Gelände optimal beherrsch- und kontrollierbar sein.

Uphill

Beim Uphill-Mountainbiken liegt der Schwerpunkt des Fahrens auf der möglichst schnellen Bewältigung der Auffahrt, daher sind vor allem eine gute Kondition und eine gute Technik und Einschätzung des Geländes Voraussetzung für erfolgreiches Uphill-Mountainbiken.

Trial

Beim echten Bike-Trial wird auf speziellen, 26-Zoll Trial-Mountainbikes gebiked, die vor allem durch eine sehr geringe Rahmenhöhe und eine nur auf das Wesentliche reduzierte Sitzgelegenheit auffallen, und für optimale Bewegungsfreiheit und Agilität konstruiert sind. Ziel des Trials ist die optimale Beherrschung des Materials, sprich: des Bikes zu Perfektionieren und das Fahrrad mit Körperbeherrschung, Kraft, Kondition und Balancegefühl über verblocktes Gelände zu bewegen . Konkret werden beim Trial-Biken mit speziellen Fahrtechniken künstliche oder natürliche Parcours mit möglichst wenig Körperkontakt zum Untergrund oder Hindernis bewältigt, der Fahrer hüpft und springt mit seinem Bike über, auf und von Baumstämmen, Felsen, Abfahrten, Schotterpisten, Schlammlöchern, Stufen, etc. Beim Trial-Biken liegt der Schwerpunkt auf der Geschicklichkeit und der Technik.

Freeride

Freeride-Mountainbiker wollen vor allem eins: Neues erleben! Die eigenen Grenzen ausloten, den Erfahrungshorizont erweitern und neue Duftmarken setzen, das ist das Ziel der Freerider, die kein Interesse haben, in ausgefahrenen Spuren zu biken. Freerider reizen Erstbefahrungen, Transalp-Strecken und Herausforderungen, die zu ganz neuen Ufern führen und den Pioniergeist wecken.

Touren-Mountainbiken

Das klassische Touren-Mountainbiken, das möglichst komfortable und sichere Biken auf mehr oder weniger befestigten Wegen abseits von asphaltierten Straßen, ist ein Freizeitsport-Vergnügen, das sich jeder gönnen kann, denn es geht hier vor allem um den Genuss der Bewegung in der Natur, die Entspannung vom Alltag und das sanfte Training des Körpes. Unter den Touren-Mountainbikern findet man alle Alter- und Konditionsklassen und sowohl Familien mit kleineren Kindern, als auch ältere Ehepaare oder junge Sportler, die den Nachmittag oder Tag, das Wochenende oder sogar einen ganzen Urlaub, bikend inmitten einer idyllischen Naturlandschaft verbringen.


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